Mittwoch, 17. August 2011

Sind Stresshormone schuld an Haarausfall?

Sind Stresshormone schuld an Haarausfall?



Leistungsdruck am Arbeitsplatz, Ärger zu Hause, Druck in der Schule und im Studium, Zeitdruck und Hetze, all diese Faktoren können hormonbedingten Haarausfall durch Stress auslösen. Zusätzlich versorgen wir unseren Körper durch einen entsprechenden Fleischkonsum mit Stresshormonen aus dem Tierkörper, die nach der Schlachtung nicht mehr abgebaut und von uns mitgegessen werden.



Durch den Stress, dem wir fast ohne Unterlass ausgesetzt sind, werden unter anderem die typischen Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Es wird darüber diskutiert, dass dadurch Haarausfall durch Stress entstehen kann. Wenn diese Stresshormone nicht durch entsprechende sportliche Aktivitäten oder durch gezielte Entspannungsübungen abgebaut werden, resultieren daraus schnell Probleme wie Haarausfall durch Stress, Nervösität, Kopfschmerzen und Schlafstörungen, bis hin zum Burnout.



Wie schon oben erwähnt, wird seit längerem vermutet, dass diffuser Haarausfall durch Stress verursacht oder verstärkt werden kann. Der Haarausfall – Forscher Prof. Ralf Paus an der Berliner Klinik Charite hat vor einigen Jahren eine Studie zum Thema Stress und Haarausfall gefördert, welche diese Vermutungen untermauert.

Allerdings konnte der Auslöser von Haarausfall bei Stress nicht klar ermittelt werden. Offensichtlich entstehen aber durch Stress entzündliche Prozesse an den Haarfollikeln, welche dann wiederum den Haarausfall durch Stress verursachen.



Da das Wachstum der Haare in drei Phasen (Anagenphase = Wachstumsphase; Katagenphase = Übergangsphase; Telogenphase = Ruhephase) abläuft, ist in der Regel bei Haarausfall durch Stress die Wachstumsphase der Haare verkürzt und es wird vorzeitig die Katagenphase eingeleitet. Es fallen vermehrt Haare aus – man spricht dann auch von diffusem Haarausfall mit schütteren Haaren.

Haarausfall durch Stress ist umkehrbar, das heißt die Haare wachsen nach einer Verbesserung der Lebenssituation wieder nach. Durch die zusätzliche Zufuhr der Aminosäure Tryptophan kann die Wachstumsphase angeregt und der Haarausfall durch Stress zumindest verlangsamt, wenn nicht sogar gestoppt werden.



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